"Ich hab mich sooo an Dich gewöhnt..."
... so heißt es in einem bekannten Schlager. Wir hatten uns so an "unsere" Katja gewöhnt. Jetzt geht Sie nach Hameln, um dort weiter zu musizieren.Seit Mai 1990 saß Katja Ippisch regelmäßig an der Orgel, zeitweise abwechselnd mit ihrem Bruder Christian. Es begann mit einem neuen Lied pro Woche und fand seinen Höhepunkt in der C- Prüfung im März 1999. Gemeinde, Pastorin und Orgel wurden ein eingespieltes Team.Bemerkenswert, wenn ein junger Mensch Sonntag für Sonntag "auf der Matte steht", lange Jahre sogar zweimal. Näheres zu ihrer Person konnten wir ja im Interview lesen. Nun hat Katja Ippisch eine Stelle als Referendarin für Kunst und Musik in Hameln bekommen. Glückwunsch dazu. Schade für uns. Am Pfingstsonntag haben wir "Danke" gesagt für ihren Dienst in der Gemeinde und ihr Gottes Segen für ihren Weg gewünscht.
Da sie ja wieder an die Schule geht, bekam sie eine Schultüte geschenkt, mit Kleinigkeiten gefüllt. Eine Rolle Garn als Geduldsfaden für Geduld mit den Schülern und mit sich selbst. Einen Ball, damit der Spaß nicht zu kurz kommt und sie selbst bei allem Lernen und Unterrichten auch an Pausen denkt. Eine Kerze, damit ihr und ihren Schulkindern viele Lichter aufgehen, denn sie selbst lernt ja auch weiter. Ein Schaf für den Schreibtisch und ein Engel, der sie begleiten möge. Eine Dose mit Kirchenluft aus Rabber und Barkhausen, damit sie uns nicht vergißt und ab und zu Lust bekommt, wenn sie Zeit hat, mit uns Gottesdienst zu feiern - an der Orgel. Dazu gab es Blumen. Martin Eickmeyer überreichte ebenfalls einen Strauß als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit mit dem Posaunenchor.

