Feuerwehrgottesdienst in Rabber

Zum 100jährigen Feuerwehrjubiläum fand in Rabber ein Zeltgottesdienst statt. Auf Einladung der Feuerwehr feierten wir am Sonntagmorgen - schon um 9.00 Uhr - gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde SELK einen Gottesdienst im Festzelt. Der Posaunenchor Brockhausen - Rabber
Foto: Feuerwehrgottesdienst
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wurde durch zwei Bläser der SELK verstärkt, der Pastor ließ sich noch schnell seine Posaune holen.

100 Jahre Feuerwehr, wie predigt man denn das? In einem Dialog führten das Pastor Burckhard Zühlke und Pastorin Monika Stallmann gemeinsam mit drei Symbolen aus. Das Leitwort war der Galatervers "Einer trage des anderen Last".

Das erste Symbol war ein Funkmeldeempfänger, ein sogenannter "Pieper". Aus eigenem Erleben in der Notfallseelsorge konnten beide da mitreden. Zur Anschauung diente dann ein alter Löscheimer aus Leder.

Man löscht heute anders als gestern. Bei der Kirche erwarten manche noch das Ambiente und Auftreten von gestern, andere phantasieren das in die Kirche von heute hinein, obwohl ihre Erfahrungen von gestern sind.

Die freiwillige Feuerwehr übernimmt stellvertretend den Dienst für alle. Dazu muss sie gut ausgebildet sein und das Gelernte auch einüben.

Auch als Christ gehört die Übung zum Leben, sonst stehe ich in einem Notfall oder in einer schwierigen Lage da, und verfüge über kein Krisenmanagement, keine Bewältigungsstrategien.

Beim dritten Symbol, einem Sprungtuch, mussten zwei Feuerwehrmänner Hilfestellung leisten. Dies Tuch stand für ein Sprungkissen. Der Glaube an Jesus Christus kann so ein Kissen sein, das einen auffängt, wenn man den Boden unter den Füssen verliert. Die Gemeinschaft in der Gemeinde kann so ein Kissen sein, das einen auffängt, wenn man Hilfe braucht. Das anschliessende Fürbittengebet wurde von vier Feuerwehrmännern gesprochen.

Es war ein fröhlicher Gottesdienst aus fröhlichem Anlass im gut gefüllten Zelt bei strahlendem Sonnenschein. 375 Euro ergab die Kollekte für die Notfallseelsorge im Kirchenkreis.