Studienreise nach Dresden

28. Augutst - 1. September 2006. Mit einem Reisesegen in der Marienkirche Rabber begann die Fahrt nach Dresden. Die Leitung der Fahrt übernahm Pastor i.R. Jürgen Grotjahn aus Bersenbrück unterstützt von Jürgen Groth aus Brockhausen als Busfahrer. In Dresden bezogen wir das Hotel „Am Terrassenufer“direkt an der Elbe.

Um 18 Uhr bestand für uns die Möglichkeit an einer Abendandacht mit Orgelmusik und anschließender Führung in der Frauenkirche teilzunehmen. Nach diesem für alle sehr beeindruckenden Start in Dresden begann der gemütliche Teil des Abends.

Der nächste Vormittag war mit einer Stadtrundfahrt und -führung ausgefüllt. Um 14 Uhr war Treffpunkt am Anleger der ältesten und mit 9 Schiffen größten Raddampferflotte der Welt. Das Ziel war Pillnitz. Dort besichtigten wir das Schloß und den Park des sächsischen Kurfürst Friedrich August I (1694-1733). Hier ein Gruppenbild im Schlosspark vor der 200 Jahre alten Kamelie. In den Wintermonaten wird ein auf Schienen laufendes Gewächshaus zum Schutz vor dem Frost über sie gefahren.

Der vorletzte Tag der Dresdentour begann um 9 Uhr mit einer Führung in der Semperoper. Danach war der Tag zur freien Verfügung. Die meisten Teilnehmer/innen benutzten diese Gelegenheit, um den Turm der Frauenkirche zu besteigen um einen Blick von oben in die Frauenkirche zu haben.

Durch eine eingebaute Glaskonstruktion in der Mitte der Kuppel ist das Kirchenschiff einzusehen. Hier beeindruckten die Gemälde in der Rund-kuppel, die zum Greifen nahe waren. Bei fantastischer Fernsicht konnte man bis zum Elbsandsteingebirge schauen. Einige besuchten das „Grüne Gewölbe“ und bewunderten dort die Kostbarkeiten. Dresden war schon eine Reise wert. Die vielen Sehenswürdig-keiten laden zum Wiederkommen ein.

Die Abreise war um 8 Uhr. Es ging nach Leipzig. Unsere Gruppe wurde geteilt und zwei Stadtführer ü bernahmen die Aufgabe uns mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Leipzig vertraut zu machen. Hier eine Aufnahme der Thomaskirche. 1991 wurde sie renoviert. Den Abschluss bildete 2000 die Weihe der Bach-Orgel. Johann Sebastian Bach war in der Zeit von 1723 bis 1750 hier als Thomaskantor tätig und ist hier auch begraben. Voll mit neuen Eindrücken gingen die erlebnisreichen Tage zu Ende.

(Ausschnitte aus einem Reisebericht von Rudolf Schoster. Dieser Bericht kann im Pfarrbüro eingesehen werden und wir gerne auch verschickt.)