Interview
Für
den Gemeindebrief sprach Simone Egli-Kroll mit dem Dirigenten des Posaunenchores,
Hans Friedrich Gerdwilker.
Der Posaunenchor Brockhausen-Rabber ist der älteste Gemeinde-Posaunenchor
in der Evangelischen lutherischen Landeskirche Hannovers. Mit sechs Bläsern
wurde 1851 der Chor gegründet.
Was bedeutet das 150jährige Jubiläum des Posaunenchores
Brockhausen-Rabber mit dem diesjährigen Kreisposaunenfest für
Dich?
Erst einmal eine große Fete! Die Jubiläen haben eine Tradition
in Brockhausen-Rabber.
Die Feste wurden immer schon groß gefeiert und das wollen wir dieses
Jahr auch wieder tun. Ich war schon beim 140jährigen und beim 125jährigen
dabei. Die früheren kenne ich nur von den Erzählungen her. Und das
Kreisposaunenfest ist für mich der Rahmen, das Jubiläum gebührend
zu feiern.
Wie lange laufen die Vorbereitungen für das Kreisposaunenfest schon?
Ich würde mal sagen ein knappes Jahr. Kurz nach dem vergangenen Kreisposaunenfest
fingen die Vorbereitungen an. Im Vorbereitungskreis wurden Ideen gesammelt
und in die Tat umgesetzt. Wir mußten einen Ort finden für das Fest.
Die Lieder auswählen, die von den 150 Bläsern gespielt werden. Die
Strohkirche bauen, die Konzerte organisieren und vieles mehr.
Der wievielte Posaunenchorleiter bist Du eigentlich in der 150jährigen
Geschichte?
Das weiß ich nicht genau. Ich bin seit August 1991 Chorleiter. Und
ich habe das Amt von Timo Janzen übernommen. Davor
hat mein Vater Hans Gerdwilker den Chor einige Jahre geleitet. Dieser hat die
Leitung von Friedrich Künker übernommen, der den Chor von 1949 bis
1987, also 38 Jahre, geleitet hat. Dessen Vorgänger war Friedrich Gerdom
und in den 20iger Jahren hat Heinrich Helms den damaligen Posaunenchor geleitet.
Vielen Dank Hansi für das Interview
und viel Erfolg für das Kreisposaunenfest!
Das Festwochenende zum 150jährigen Jubiläum des Chores.
Das Jubiläumsjahr
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